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Eine wahrhaft alte, weithin bekannte und natürliche Form der Entspannung: von der Heilmethode Reiki (sprich: Ree-Kii) war schon vor mehr als 2.500 Jahren in den japanischen Geschichtsbüchern bzw. in den buddhistischen Lehrbüchern die Rede. Erst zu Beginn des 19. Jahrhunderts jedoch wurde Reiki wieder „zum Leben erweckt“; und zwar durch den japanischen Mönch Dr. Mikao Usui. Nicht ganz unbekannt ist somit auch die Bezeichnung des so genannten „Usui-Systems des Reiki“. Unendlich viele Bedeutungen werden Reiki mitunter zugesprochen, allerdings handelt es sich dabei keineswegs um eine Art „Wundermittel“, welches ausschließlich von speziell geschulten „Geistlichen“ angewendet werden kann.
Nicht selten werden Reiki darüber hinaus auch Eigenschaften zugesprochen, welche die Fähigkeit verleihen sollen, auf spirituelle Weise in andere „Sphären“ zu gelangen. Ebenso wenig kann Reiki als Hypnose-Ersatz oder gar als Glaubensangelegenheit betrachtet werden. Gerade weil das Leben an sich soviel allumfassender ist und wir Menschen demnach nur einen Bruchteil dessen verstehen (können), ist es nicht erforderlich, an Reiki zu glauben, um (spürbare) Resultate erzielen zu können. Es reicht schon völlig aus, einfach „offen“ dafür zu sein. Ganz besonders empfänglich für Reiki sind übrigens Babys oder auch Komapatienten – aber auch Tiere und Pflanzen.
Reiki ist eine traditionelle Form der Entspannung, welche zur Harmonisierung des ganzheitlichen Energiehaushaltes des Menschen beizutragen vermag. Somit kann man behaupten, das Reiki durch die Übertragung wertvoller Energien ein spiritueller Weg zum eigenen „Ich“, zum inneren „Selbst“ ist. Durch das Handauflegen kann eine Regeneration, ja, eine Stärkung von Körper, Geist und Seele herbeigeführt werden, sodass neue Energien fließen können. Der so genannte Reiki-Eingeweihte unterstützt diesen Energiefluss, wodurch im Zuge dessen bei der jeweils behandelten Person nicht selten ein Gefühl der Wärme oder des Kribbelns ausgelöst wird.
Die japanische Bedeutung des Begriffes „Reiki“ betitelt die ganzheitliche Lebensenergie, die „Ur-Kraft“ und setzt sich aus den Silben „Rei“ und „Ki“ zusammen. „Rei“ steht in diesem Zusammenhang für das Allumfassende, für die Seele des Menschen. Aus dem Bereich des Qi Gong hingegen ist das Zeichen „Ki“ (oder „Qi“ bzw. „Chi“) bekannt und symbolisiert gewissermaßen den ureigenen Charakter eines Menschen, also die zusammengenommenen positiven wie auch die negativen Eigenschaften. In der allgemeinen Bedeutung von „Ki“ ist aber gleichermaßen die Lebensenergie, die individuelle Ausstrahlung eines Geschöpfes enthalten. Die Kombination beider Begriffe (sprich: „Rei“ und „Ki“) ergibt somit die umfassende Bezeichnung der universalen Lebensenergie.
Zu beachten ist die Tatsache, dass dem Reiki-Eingeweihten während einer Reiki-Sitzung keine Kräfte entzogen werden, sondern er dabei vielmehr „nur“ als ein „Wegweiser“ der Energie fungiert, welche sich individuell nach dem Energiebedarf des Rezipienten (sprich: der zu behandelnden Person) richtet. Nur durch bestimmte, zuvor erlernte Techniken wird der Reiki-Gebende zu einem „Energie-Kanal“ werden. Während des Prozederes wird zum einen die Immunabwehr des „Patienten“ aktiviert sowie andererseits auch dessen Selbstheilungskräfte „aufgeladen“. Dies geschieht ganz einfach dadurch, indem die so genannten „feinstofflichen“ Energiefelder des menschlichen Körpers mit neuer, reiner Energie versorgt werden. Das bedeutet, dass durch die Kraft des Reiki letztendlich die Selbstheilungsprozesse im Körper angeregt werden.
Generell kann diese Heilmethode also als ein System angesehen werden, das es jeder interessierten Person möglich macht, intensivste, reinste Energieformen in Empfang zu nehmen oder diese an einen anderen Menschen weiterzuleiten.