Meister
Der Werdegang zum Reiki-Meister
Das Besondere an Reiki ist die einzigartige Vielfältigkeit. Denn Reiki ist nicht nur für den Menschen auf unterschiedlichste Weise von Vorteil, sondern kann sogar bei Tieren und Pflanzen angewendet werden. Alleiniges Auflegen der Hände und Fließenlassen von Energien genügen dabei zumeist, aber eine direkte Berührung des zu „heilenden“ Körpers ist dennoch nicht zwingend erforderlich. Es ist in der Regel nicht einmal vonnöten, dass der Reiki-Empfänger an die „Macht“ des Reiki glaubt. Erfahrene Experten sind allerdings sehr wohl der Ansicht, dass eine positive „Grundeinstellung“ dieser traditionsreichen Heilmethode gegenüber nichtsdestotrotz Sinn macht.
Jeder Mensch ist prinzipiell dazu in der Lage, gesundheitsfördernde Kräfte bzw. positive Energien - also das Reiki selbst - auf andere Personen zu übertragen. Fakt aber ist, dass es zuvor einer so genannten „Einweihung“ durch speziell ausgebildete Reiki-Lehrer bedarf, um das diesbezüglich vorhandene Potential in vollem Umfang ausschöpfen zu können. Dabei gilt es, die so genannten „Reiki-Kanäle“ zu öffnen, da anderenfalls weder die geheimen Reiki-Symbole noch die Kraft selbst ihre volle Wirkung auf die zu behandelnde Person entfalten können. Bei dieser Einweihung handelt es sich um einen uralten Brauch, mit welchem der Reiki-Lehrer dem Schüler das Wissen und die Fähigkeiten vermittelt, Reiki anzuwenden.
Damit es überhaupt möglich ist, Reiki-Meister werden zu können, sollten in jedem Fall gewisse, tiefgreifende Eigenschaften vorhanden sein. Dazu gehört in erster Linie das uneingeschränkte Wissen um die große Verantwortung, die man als Reiki-Meister gegenüber anderen Menschen trägt. Darüber hinaus sollte sich der „potentielle“ Meister durch Respekt, Ehrfurcht, Bescheidenheit und Zuwendung seinen Schülern gegenüber auszeichnen. Das heißt, dass gleichwohl ein besonderer Umgang mit allem Lebenden sowie mit der fließenden Energie an sich erforderlich ist. Liebe, Vertrauen und Verantwortungsbewusstsein zählen somit für den Reiki-Meister zu den wohl wichtigsten Grundsätzen überhaupt.
Ein jeder, der anstrebt, Reiki-Meister zu werden, muss zunächst einmal drei bis vier unterschiedliche (Ausbildungs-)Grade erlangen. Diese sollen den Reiki-Gebenden in die Lage versetzen, Reiki anzuwenden bzw. an andere Menschen übergeben zu können. So wird im Ersten Grad (sprich: im körperlichen Bereich), welcher wiederum aus jeweils vier Einweihungen besteht, der Reiki-Kanal geöffnet und grundlegendes Reiki-Wissen vermittelt. Der Zweite Grad, der mentale Bereich hingegen befähigt den Lernenden, Reiki mittels Symbolen, Kräften und Techniken anzuwenden. Eine intensive Auseinandersetzung mit dem Ersten Grad sowie mit dem „Ich bin“ geht dem Ganzen jedoch zwingend voraus. Der Dritte Grad, also der so genannte astrale Bereich ist zugleich der Meistergrad. Dieser wird heute zumeist in den Lehrer- und Meistergrad unterteilt. Damit der Dritte Grad erlangt werden kann, ist eine „Mindestlernphase“ von etwa einem Jahr vorgeschrieben. Denn nur dann ist man in der Lage, sich explizit mit Reiki befassen und die Aufgaben des Reiki vollends für sich „erfassen“ zu können. Der Vierte Grad, der Lehrergrad vermittelt wiederum die Fähigkeiten, Reiki auch andere Menschen lehren zu dürfen.